Kontaktdaten
GGS Sürster Weg
Sürster Weg 10
53359 Rheinbach
Tel. 02226 / 2516
Fax 02226 / 7000
E-Mail: ggs-rheinbach@t-online.de
Unsere Schule von A bis Z
Antolin
© Schroedel, Braunschweig
Jede Jahrgangsstufe kann für die Kinder ihrer jeweiligen Klasse einen Antolin-Zugang einrichten. Unter www.antolin.de können die Kinder zu vielen Büchern jeweils ein Quiz bearbeiten und so Punkte sammeln. Die Klassenlehrerin hat die Möglichkeit die Punktekonten der Kinder sowie die Liste der gelesenen Bücher einzusehen. Auf diese Weise kann das Leseverhalten der Kinder beobachtet werden. Antolin ist ein gutes Hilfsmittel um die Fähigkeit des sinnentnehmenden Lesens der Kinder zu fördern.
Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.antolin.de.
Advent
Wie alle Menschen lieben wir den Advent als die Zeit besonderer Stimmungen, Aktivitäten, Feiern.
Ein Adventskranz im Eingangsbereich der Schule und ein Tannenbaum, der nach und nach von den Klassen geschmückt wird, rufen schon anheimelnde Gefühle hervor.
Alte Traditionen werden neu belebt mit allem, was man von jeher mit dieser Zeit verbindet:
Jeden Montag treffen sich Klassen, um die neue Adventswoche einzusingen und sich gemeinsam gedanklich darauf einzustimmen.
In den Klassen werden Kerzen angezündet, Adventskalender aufgehängt. Es wird gesungen, musiziert, vorgelesen und Gedichte werden gelernt. Die Fenster werden besonders schön gestaltet, Geschenke werden gebastelt, Theaterstücke eingeübt und die Eltern werden zu Weihnachtsfeiern eingeladen. Am Nikolaustag erhalten die Kinder Geschenke, ein Säckchen, ein Päckchen von den Eltern und LehrerInnen zusammengestellt und verpackt, auf das die Kinder immer sehr gespannt sind.
Man spürt im Laufe des Advents, wie die Vorfreude und die Spannung auf Weihnachten sich immer mehr steigern und so findet diese intensive Zeit mit dem Beginn der Ferien ihren schönen Abschluss.
Außerschulische Lernorte
Außerschulische Lernorte bieten Kindern die Möglichkeit, außerhalb des Schulgebäudes am „Ort des Geschehens“ Lerninhalte zu erleben und erlernen.
Daher nutzen die Lehrer und Lehrerinnen der GGS Sürster Weg immer wieder jede mögliche Gelegenheit das Klassenzimmer zu verlassen und außerhalb dessen Lerninhalte zu vermitteln.
Nur Einige von vielen Beispielen hierfür sind: Besuche bei verschiedenen Berufsgruppen, wie Bäckereien und Ärzten; Besuche der Wahnbachtalsperre; Stadtrundgänge durch Rheinbach; Besuche der Wälder nahe der Schule …
Computerraum
Zu einer Schule mit einem naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunkt gehört natürlich ein Computerraum, über den die Schülerinnen und Schüler lernen können, mit dem Computer als Medium umzugehen.
Hierzu verfügen wir über 20 Arbeitsplätze an neuen Rechnern, die alle in unser Schulnetz integriert sind.
Hier lernen die Kinder, mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Grafikprogrammen umzugehen, können aber dort auch ihren Level in den verschiedenen Lern- und Trainingsprogrammen in Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch verbessern.
An diesen Lernprogrammen können die Kinder dann auch vom Klassenraum aus weiterarbeiten, denn in jeder Klasse stehen ein bis zwei ebenfalls ins Netz eingebundene PCs in den „Medienecken“.
Der Internetzugang ist selbstverständlich mit einem Schutzfilter versehen, so dass jugendgefährdende oder verbotene Inhalte erst gar nicht von Ihnen aufgerufen werden können.
Und schließlich können die Kinder dort auch Systemexperimente machen: Wenn nichts mehr geht, wird der Rechner abgeschaltet und die eingebaute Wächter-Karte sorgt wieder für einen ordnungsgemäßen Ausgangszustand.
Einschulung unserer Erstklässler/innen
Schon vor den Sommerferien haben die Eltern unserer Schulneulinge die zukünftige Klassenlehrerin / den zukünftigen Klassenlehrer kennen gelernt, erste Fragen geklärt und die wichtigsten Informationen mit nach Hause genommen. Alle Klassen haben ein Klassentier.
Dann ist es so weit; Der erster Schultag!
Wir beginnen diesen großen Tag für unsere Kleinen mit einem ökomenischen Gottesdienst in der St. Martin Kirche. Alle sind sehr herzlich eingeladen! Anschließend erwarten uns, bei schönem Wetter auf dem Schulhof, bei nicht so schönem Wetter in der Turnhalle, unsere Zweitklässler/innen. Fleißig haben sie etwas Feierliches für die neuen ersten Klassen vorbereitet, wollen zeigen, was sie schon können, machen Mut und heißen unsere neuen Kinder WILLKOMMEN!
Anschließend gehen die frischgebackenen Erstklässler/innen gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen/Klassenlehrern in die Klasse. Ein großer Moment! Die erste Schulstunde beginnt.
Zurück bleiben Eltern, Großeltern, und weitere Gäste. Oft mit der Schultüte des Kindes in der Hand, stolz, vielleicht auch ein bisschen wehmütig. Bei Kaffee und Kuchen treffen unsere Gäste auf Eltern und Helfern aus den 2.Schuljahren, die ein kleines Buffet vorbereitet haben. Hier erfahren unsere „neuen“ Eltern ein Stück Schulgemeinschaft, werden ebenso wie ihre Kinder herzlich willkommen geheißen. Unsere Schulleitung, einzelne Kollegen und der Förderverein stehen natürlich für mögliche Fragen bereit und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Elternsprechtage
Zweimal im Jahr findet ein Elternsprechtag statt. Die Termine werden Ihnen rechtzeitig schriftlich bekannt gegeben. Zusätzlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit mit den Lehrkräften ein persönliches Gespräch zu vereinbaren.
Elternmitwirkung
Die Mitwirkung vieler engagierter Eltern und das offene Miteinander aller trägt in unserer Schule zu einem lebendigen Schulleben bei:
Da sind zunächst die Eltern, die in den amtlichen Mitwirkungsorganen, den Klassenpflegschaften, der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz, aktiv sind.
In den einzelnen Klassen finden sich stets Eltern, die gerne in vielfältiger Weise die Klassenlehrerin/ den Klassenlehrer unterstützen, zum Beispiel indem sie als Lesemütter/ -väter mit Kindern lesen üben, kleine Gruppen von Kindern im PC- Raum betreuen, indem sie Wanderungen begleiten, Feste mit vorbereiten, Laternen basteln, mit den Kindern backen oder auch schon einmal mithelfen eine Klasse zu streichen, wenn es notwendig ist.
Andere Eltern finden sich in Arbeitskreisen zusammen, um zum Beispiel, wie in den letzten Jahren, die Gestaltung des Schulhofes fortzuführen, ein Schulfest, einen Sponsorenlauf, …zu planen und vorzubereiten oder sie singen in unserem Eltern- Lehrerchor mit.
Einen ganz wichtigen Beitrag leisten die vielen Eltern, die ehrenamtlich unsere Bücherei und unser Spielezimmer betreuen, denn ohne sie könnte beides nicht unterhalten werden. Die Kinder und LehrerInnen nutzen beide Einrichtungen mit Freude und Dankbarkeit.
Feste und Feiern
Neben der Einschulungsfeier und den Adventsritualen, die hier in eigenen Punkten beschrieben werden, finden jahreszeitliche Feste in den einzelnen Klassen das ganze Schuljahr über in Absprache mit den Elternpflegschaften statt, so z. B. Frühlingsfeste, Herbstwanderungen, Schnitzeljagden, Advents- und Weihnachtsfeiern entweder in den Klassenzimmern, auf dem Schulhof, in der Aula, im Foyer oder auch in den Räumen der OGS. Es gab auch schon ganze „Lesenächte „ in der OGS.
Im wiederkehrenden Wechsel wird einmal im Schuljahr, meist im Frühling oder Sommer, entweder ein Schulfest, eine Projektwoche mit Präsentation oder eine Sternwanderung der gesamten Schulgemeinde veranstaltet.
An einem der letzten Schultage werden die Kinder der 4. Klassen verabschiedet, zuerst wieder in einem ökumenischen Gottesdienst am Abend. Die anschließende „Abschiedsparty“ in der Turnhalle wird meist mit einer Aufführung unserer Theater-AG, Darbietungen des Schulorchesters und einem gemeinsamen „Song“ der Schulabgänger gefeiert.
Förderunterricht - Lernstudio
Im Mittelpunkt des Schulspezifischen Förderkonzeptes der GGS Sürster Weg steht die Individuelle Förderung im Kontext des Lehrens und Lernens.
Im Lernstudio werden die Schüler der Schuleingangsstufe (Klassen 1 und 2) außerhalb ihres Klassenverbandes im Lernstudio-Raum in kleinen Gruppen gefördert. Wenn während des Unterrichts Lernrückstände festgestellt worden sind, werden diese in einem Förderdiagnosebogen festgehalten. Es werden die Förder- und Lernbereiche benannt: Motorik, Wahrnehmung, Orientierung in Raum und Umwelt, Sozialverhalten, Emotionalität, Kognition / Denken, Sprach- und Kommunikationsverhalten, Lesenlernen, Schreiben, Mathematik, musische und ästhetisch-kreative Fähigkeiten. Nach der Diagnose wird die angestrebte Entwicklungsperspektive definiert. Es werden für den Unterricht im Lernstudio Lernangebote und Unterrichtsorganisationen beschrieben. Anschließend werden die Prozessbeobachtungen mit Klassen- und Fachlehrern sowie Schülern und Eltern besprochen.
Die individuellen Voraussetzungen der Schüler werden auch im Förderunterricht der Dritt- und Viertklässler berücksichtigt. So werden gesonderte Förderstunden für Deutsch und Mathematik angeboten, in denen Leistungs- oder Sprachdefizite aufgearbeitet werden können.
Neben der Förderung in äußerer Differenzierung (Lernstudio oder Förderunterricht) findet Förderung sowie Forderung in jedem Unterricht statt. Im Fokus der Bildung und Erziehung stehen Selbständigkeit, Eigenverantwortung, gemeinsames Lernen mit anderen, Erbringen von Leistungen, Vertreten der eigenen Meinung, Achten der Meinung anderer, Entscheidung, Verständnis, Toleranz in religiösen und weltanschaulichen Fragestellungen, Entfaltung von Wahrnehmung, Empfindung und Ausdrucksfähigkeit sowie Strategien und Methoden des lebenslangen nachhaltigen Lernens.
(siehe Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen, 2006)
Förderverein
Seit fast 20 Jahren (Gründung des Fördervereins 1994) unterstützt der Förderverein sehr aktiv die GGS in Rheinbach mit vielfältigen Projekten/Aktivitäten und fördert somit die positive Entwicklung der Schule.
Knappe öffentliche Kassen sowie wachsende personelle und technische Anforderungen machen es den Schulen immer schwerer, ein leistungsförderndes und kindgerechtes Umfeld zu schaffen. Der Verein der Eltern, Freunde und Förderer der Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg Rheinbach e.V. (oder kurz: „Der Förderverein“) hilft genau, diese Lücke zu schließen.
Mehr Informationen zum Förderverein finden Sie
hier.
Frühstückspause
Nach der 2. Stunde frühstücken die Kinder in ihren Klassen. Dabei wünschen wir uns ein gesundes Frückstück für die Kinder.
Zusätzlich haben die Kinder die Möglichkeit immer für einen Zeitraum von 4 Wochen Schulmilch oder - kakao zu bestellen.Diese Nahrungsmittel leisten einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung. Die Kosten für eine Flasche Milch (0,25 l) betragen 0,35 € und für eine Flasche Kakao 0,40 €.
Hausaufgaben
Hausaufgaben sind ein wichtiger Teil des Lernens. Denn sie dienen der Übung, der Festigung und der Vorbereitung von Unterrichtsstoff.
Hausaufgaben sollten in der Schuleingangsphase ca. einen Rahmen von täglich 30 Minuten, in der 3. und 4. Jahrgangsstufe 60 Minuten nicht überschreiten.
An der GGS Rheinbach, Sürster Weg werden die Kinder der OGS von Montag bis Donnderstag jeweils eine Stunde in der Hausaufgabenbetreuung bei Ihren Aufgaben unterstützt.
Klassenfahrten
Lernen kann und soll man auch außerhalb der Schule, deshalb werden von allen Klassen diverse Unterrichtsgänge angeboten. Jede Klasse macht auch einmal im Schuljahr einen individuellen Klassenausflug z.B. in den Zoo, ins Museum oder eine andere interessante Stätte wird besucht.
Ein besonderes Ereignis jedoch ist die mehrtägige Fahrt im dritten oder vierten Schuljahr.
Lernwerkstatt
Das Herzstück unserer naturwissenschaftlichen Arbeit ist unsere Lernwerkstatt. Diese ist ein Bestandteil unserer Lernlandschaft, bestehend aus Technikraum, Computerraum und Bibliothek. In der Lernwerkstatt erproben wir forschendes, entdeckendes Lernen zu verschiedenen Themen. In den Stufenteams werden individuelle Themen vorbereitet und den Kindern in einer anregenden Lernumgebung das Lernen ermöglicht. Im Rahmen des forschenden, entdeckenden Lernens führen wir regelmäßige, praktische Kooperationen mit weiterführenden Schulen und Kindergärten durch.
Musikraum
Der Musikunterricht spielt an unserer Schule keineswegs eine untergeordnete Rolle. Das gemeinsame Singen, Musizieren und Tanzen im Unterricht und bei Schul- und Stadtveranstaltungen macht Spaß und fördert die Entwicklung persönlicher Hobbys, des gemeinsamen Erlebens und der sozialen Kompetenz.
Die musikalische Gestaltung des Bücherbasars unserer Schule, die Mitgestaltung des Bühnenprogramms auf dem Rheinbacher Weihnachtsmarkt und das Singen und Musizieren auf Schul- und Klassenfesten gehören seit vielen Jahren zum Schulleben und sind bei den Kindern sehr beliebt.
Das schuleigene Instrumentarium umfasst Stabspiele, Boomwhackers und unterschiedliche Rhythmusinstrumente in Klassenstärke, so dass ein gemeinsames Musizieren aller Kinder möglich ist. Darüber hinaus können Kinder, die bereits ein Instrument spielen oder im Chor singen, den Unterricht jederzeit mit ihren individuellen Fähigkeiten bereichern.
Offene Ganztagsschule - OGS
Zur Gemeinschaftsgrundschule gehört die Offene Ganztagsschule ( OGS ), in der zur Zeit etwa 125 Kinder in 5 Gruppen betreut werden. Der Träger dieser Einrichtung ist der Verein Carpe Diem.
Die drei Säulen der OGS sind : Ausgewogenes Mittagessen, qualifizierte Hausaufgabenbetreuung und attraktive Freizeitangebote.
Weitere Informationen zur OGS erhalten Sie
hier.
Pausenregeln
Täglich um 9.25 Uhr klingelt es zur ersten großen Pause.
Die Jahrgangsstufen 3 und 4 haben Hofpause, sind auf dem Schulhof, an den Tischtennisplatten, dem Klettergerüst, der Kletterwand und dem Seilgarten unter sich. Die Klassen 1 und 2 frühstücken im Klassenverband.
Um 9.40 Uhr wechseln die Klassen. Die Jahrgangsstufen 1 und 2 haben nun ihre Hofpause, während die Klassen 3 und 4 in ihrem Klassenverband frühstücken. Um 9.55 Uhr endet die erste große Pause für alle Klassen.
Nach 4 Unterrichtsstunden um 11.25 Uhr beginnt die zweite große Pause für alle Kinder auf dem Schulhof. Pausenende ist um 11.40 Uhr.
Für beide großen Pausen sind zwei Aufsichten eingeteilt.
Unser Schülerparlament hat in Zusammenarbeit mit allen Kindern und Lehrern / Lehrerinnen
verbindliche Pausenregeln (bitte anklicken) aufgestellt.
Primarforscher
Zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 fiel der Startschuss für das Projekt prima(r)forscher an der GGS Sürster Weg. Nach erfolgreicher Bewerbung war unsere Schule eine der vier ausgewählten prima(r)forscher-Grundschulen in NRW. Ein regionales Netzwerk unterschiedlicher Schulkulturen entstand. Durch gegenseitige Hospitationen, Fortbildungen und schulische Entwicklungsarbeit bemühten wir uns unser naturwissenschaftliches Bildungsangebot zu verbessern und kindgerechte Lernkultur zu schaffen.
Projektwochen
In unserer Schule findet in der Regel alle zwei Jahre eine Projektwoche statt. In den Jahren ohne Projektwoche feiern wir ein Schulfest.
Die Projektwoche steht immer unter einem Motto. Im April 2011 war das Motto z.B: „Die vier Elemente“. Wir haben dazu im Klassenverband viele verschiedene Facetten dieses Mottos beleuchtet.
Themen waren hier u.a. Feuer (Versuche, Besuch der Feuerwehr, richtiger Umgang mit offenen Flammen,...), Wasser (Schwimmen und Sinken), Erde (Filtern von Wasser, der Regenwurm,...) aber auch künstlerische Aspekte (Theater: Der Regenbogenfisch, Arbeiten aus Ton,...).
Am Ende der Woche präsentierten wir stolz unsere Ergebnisse den Eltern und anderen Interessierten.
Qualitätsanalyse NRW
Die Bezirksregierung Köln erstellte Ende 2007 einen Bericht zur Qualitätsanalyse der GGS Sürster Weg.
Die Qualitätsanalyse NRW wird als zentrales Instrument zur Entwicklung und Sicherung der Qualität von Schulen durchgeführt, um Schulen in ihrer Eigenverantwortung zu stärken, ihnen detaillierte Informationen als Planungsgrundlage zu reichen und ihnen damit nachhaltige Impulse zur Weiterentwicklung bereitzustellen.
Die Analyse stützt sich auf vorgelegte Dokumente der Schule, Unterrichtsbeobachtungen und leitfadengestützte Interviews.
Die ermittelten Stärken der GGS Sürster Weg liegen in der sozial-emotionalen Verlässlichkeit und den positiven Rahmenbedingungen für das Lernen.
Die Schule ist eine sehr innovative und entwicklungsstarke Schule. Sie realisiert den Gemeinsamen Unterricht (GU), ein ausdiffenziertes Förderkonzept, ein anspruchsvolles Medienkonzept, eine intensive Zusammenarbeit mit der Offenen Ganztagsschule (OGS), landesweite Vernetzungsprojekte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich mit Modellschulen sowie ein auf die pädagogischen Schwerpunkte abgestimmtes Fortbildungskonzept. Auch verfügt die GGS Sürster Weg über schulinterne Evaluationsmaßnahmen.
Das Schulleben ist geprägt von Lernindividualität, Lernwerkstattarbeit, Arbeiten im Technikraum, in der Bücherei und im PC-Raum. Der Unterricht realisiert sich durch Formen des selbstorganisierten Lernens und Arbeitens wie Arbeitsplan, Freiarbeit und das Lerntagebuch. Individuelle Lerngänge werden niveaudifferenziert berücksichtigt.
Die Schule hat 2011 das „Gütesiegel Individuelle Förderung“ als eine von 14 Schulen der Bezirksregierung Köln verliehen bekommen.
Die GGS Sürster Weg arbeitet mit dem Blick, Schule der Lernstätten zu sein, an schulinternen kompetenzorierentierten Arbeitsplänen.
Radfahrtraining und Radfahrprüfung
In den 4. Klassen wird jedes Jahr das Radfahrtraining durchgeführt, das mit der Radfahrprüfung endet.
Der Termin wird der Schule von der Polizei vorgegeben. Zur Vorbereitung werden im Sachunterricht die Sicherheitsvorschriften für Fahrräder erörtert, Verkehrsregeln gelernt und auf dem Schulhof findet Radfahrtraining statt.
In der Prüfungswoche fährt ein Polizist die Prüfungsstrecke mit den Schülern klassenweise ab und übt dabei mit ihnen das Fahren und Abbiegen auf der Straße. Die Fahrräder werden einer eingehenden Inspektion unterzogen und müssen gegebenenfalls instand gesetzt werden, bevor sie die Sicherheitsplakette erhalten, der Helm ist Pflicht.
Am Prüfungstag unterstützen Eltern als Streckenposten den Prüfer. Wie beim Autoführerschein ist auch hier eine theoretische Prüfung auf ähnlichen Fragebogen abzulegen.Am Mittag des Prüfungstages ist gewöhnlich die Freude groß, denn mit dem Bestehen der Prüfung haben die Schüler auch das Recht erworben, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren.
Sanitätsdienst
Im Oktober 2009 begann an unserer Schule im Rahmen der OGS die Ausbildung von 13 Kindern der dritten Klassen zum Schulsanitäter.Die Rheinbacher Malteser schulten die Kinder jede Woche in den Gundlagen der Ersten Hilfe und statteten sie am Ende der Ausbildung mit Tragetaschen für den täglichen Dienst, "Profijacken" und einem Notfallkoffer aus.
Am 1. März 2010 nahmen die Schüler zum ersten Mal ihre Arbeit in den Pausen auf. Sie haben einen festen Dienstplan und werden in einer Wochenstunde der OGS weiter betreut.
Seit März 2011 ist nun schon die 2. Gruppe " im Dienst ". Nachdem diese Kinder erst einmal mit den " alten Hasen " Erfahrungen gesammelt hatten, nahmen sie nach den Sommerferien allein ihre Arbeit in den Hofpausen auf. Ab Anfang November wird die Ausbildung der jetzigen Drittklässler beginnen.
Sankt Martin
Die Gestaltung unserer Martinslaternen steht jedes Jahr unter einem gemeinsamen Schulmotto. Im Schuljahr 2011/2012 lautet unser übergreifendes Thema beispielsweise „Unterwasserwelten“.
Wenn in Rheinbach Martinszug ist, treffen sich Schüler und Lehrer mit ihren Fackeln und gehen gemeinsam zum Sammelpunkt auf den Wällen.
Im Zuge laufen wir dann klassenweise mit und präsentieren unsere tollen Laternen.
Zurück in der Schule werden in den Klassen dann abschließend die Wecken verteilt.
Schulanmeldung
Zur Schulanmeldung kommen Eltern mit ihrem Kind in die Schule. Es findet ein Gespräch zwischen Schulleitung und den Eltern bzw. einem Elternteil statt. Zeitgleich führt ein Lehrer mit dem Vorschulkind eine kurze Eingangsdiagnostik durch, um einen ersten Eindruck über den Entwicklungsstand des Kindes zu gewinnen.
Für die angemeldeten Vorschulkinder finden im Zeitraum von Dezember bis Februar die Kennenlernspiele statt. In der Regel wird das Kennenlernspiel in der Gruppe im Kindergarten durchgeführt. Die Kinder lösen spielerisch verschiedene Aufgaben und werden von einem Team, bestehend aus Schulleitung, einem Lehrer und einer Erzieherin, beobachtet. Die Ergebnisse bieten weitere Aufschlüsse über den Entwicklungsstand des Kindes und werden im Anschluss in einem Elterngespräch erörtert.
Schulbus
Da die Eltern die Schule ihrer Kinder frei wählen können, besuchen nicht nur Kinder aus der Rheinbacher Kernstadt unsere Schule, sondern auch aus den umliegenden Ortsteilen, wie Ober- und Niederdrees, Flerzheim, Wormersdorf, ….. .
Schulbusse, deren Haltestellen in Wohnungsnähe der Kinder liegen, bringen die Kinder morgens in die Schule. Im Sürster Weg steigen sie an der Schule aus.
Mittags können die Kinder, je nach Stundenplan, um 11.30 Uhr, 12.30 Uhr oder um 13.10 Uhr von der Schule aus nach Hause fahren.
Die Schulbücherei
Seit einigen Jahren hat die GGS eine eigene Schulbücherei mit mehreren hundert Bilderbüchern, Sachbüchern, Kinderkrimis, Lektüren und vielem mehr. Gemütliche Sitzmöbel laden zum Verweilen und Schmökern ein.
Die Bibliothek wird von engagierten Eltern betreut und verwaltet und ist montags, mittwochs und freitags geöffnet. Sie ist für jedes Kind zugänglich.
Weitere Informationen zur Schulbücherei erhalten Sie
hier.
Schülergarten
Der Schülergarten eröffnet Perspektiven, wenn es darum geht, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Im Schülergarten haben Eltern die Möglichkeit, ihr Kind zwischen 11.30 und 14.00 Uhr betreuen zu lassen – und das zu einem angemessenen Preis!
Kinder können hier nach Herzenslust spielen, malen, basteln, turnen, toben, singen oder sich einfach nur ausruhen. Wer möchte, kann hier auch schon seine Hausaufgaben machen.
Weiter Informationen zum Schülergarten finden Sie
hier.
Das Schülerparlament an der GGS Sürster Weg
Jeden Montag in der 6. Stunde treffen sich alle Klassensprecher (im Wechsel mit ihren Vertretern) in der Lernwerkstatt, um wichtige Sachen miteinander und mit den Lehrern zu bereden. Sie besprechen z.B. ein Problem und stimmen ab, was das Beste für alle ist. Dann überlegen sie gemeinsam, wie es in die Tat umgesetzt werden kann. Sie besprechen auch Wünsche der Kinder einer Klasse, die in einer Wunschbox waren, und diskutieren, ob das Schülerparlement diese Wünsche erfüllen kann oder nicht. Wichtige Dinge aus dem Schülerparlament werden von Frau Motz an das Lehrerkollegium weitergeleitet und im Rahmen der Konferenz besprochen.
Das Schülerparlament trägt zur Schulgestaltung und Schulweiterentwicklung bei. Es hat z.B. maßgeblich an der Schulhofumgestaltung mitgewirkt, Ideen für den Schulhof in den Klassen sammeln lassen und einen Film gedreht, der als Teil einer umfangreichen Bewerbungsmappe an große Firmen und Stiftungen in und um Rheinbach geschickt wurde (Unser Schulhof- Nur ein Traum?)
Andere Themen waren bzw. sind noch:
- Projekt „Ab in die Mitte“, Film über Rheinbach
- Aufbau und Einweihung des Spielezimmers
- Mitwirkung beim Sponsorenlauf für die Schulhofumgestaltung im Januar 2010
- Planung und Durchführung einer Unterrichtsevaluation
- Besuch des Seniorenheims Malteser in Rheinbach
- Schreiben von Texten über schulische Aktivitäten auf der Homepage
- Erstellen von Regeln: Schulhof, Toiletten, Flur/ Treppenhaus, Lernwerkstatt, Kletterwand, Seilgarten
- Klärung von Wünschen/ Anregungen oder Fragen aus den Klassen
- Klärung von Problemen wie z.B. mehrmaliger Büchereiausweisverlust
- Autorenlesung
- Vorbereitung Kinderfest Rheinbach (Filmdreh über die GGS Sürster Weg)
Schulhof
Seit vielen Jahren arbeitet eine Arbeitsgruppe "Schulhofgestaltung" daran, den Schulhof der GGS Sürster Weg so freundlich und kindgerecht wie möglich zu gestalten. Hierbei ist das Besondere, dass eine einzigartige Gemeinschaft aus Lehrern, Eltern, Kindern und OGS (offene Ganztagsschule) mit Unterstützung des Fördervereins seit mehr als 10 Jahren kontinuierlich diese Arbeit fortsetzt. Durch verschiedene Finanzierungsmaßnahmen, wie z. B. den Spendenlauf im Jahr 2010 und Zuwendungen des Fördervereins, werden die Projekte Jahr für Jahr umgesetzt – und die Ergebnisse können sich sehen lassen! So haben wir auf unserem Schulhof z.B. eine Kletterlandschaft, ein Kleinspielfeld, einen Seilgarten, u.v.m.
Schwimmunterricht
Die Kinder des 2., 3. und 4. Schuljahres gehen zum Schwimmen. Die Klassen werden mit dem Schulbus zum Hallenbad hin- und zurückgebracht. Anfänger lernen hier Schwimmen, während Fortgeschrittene die Möglichkeit haben ihre Fähigkeiten zu verbessern.
Kinder, die krankheitsbedingt nicht am Schwimmunterricht teilnehmen können,
gehen während dieser Zeit in eine der Parallelklassen und nehmen dort am Unterricht teil.
Für den Schwimmunterricht müssen Ihre Kinder Folgendes mitbringen:
- Badehose, Badeanzug oder Bikini
- Badekappe (wenn möglich)
- Handtuch und Seife
- Kopfbedeckung für die Rückfahrt
SMART Boards
Seit einigen Jahren sind alle zweiten bis vierten Klassen mit Smart Boards ausgestattet. Diese bieten umfangreiche Möglichkeiten, das Lernen im Klassenzimmer attraktiver und vielfältiger zu gestalten. In Verbindung mit einem PC und einem Beamer funktioniert das System als großer, interaktiver Computerbildschirm. Dieser kann einfach per Berührung mit einem Finger, einem speziellen Stift oder der Maus bedient werden.
Die Gestaltung des Unterrichts wird durch dieses neue Medium wesentlich anschaulicher, attraktiver und moderner.So lassen sich Computerprogramme und auch Inhalte aus dem Internet leicht in den Unterricht einbauen.
Spielezimmer
Das Spielezimmer besteht seit Januar 2010 und ist neben Computerrraum, Lernwerkstatt, Bücherei und Technikraum ein Teil der Lernlandschaft der GGS Sürster Weg. Es befindet sich in einem Raum der OGS unter der Treppe.
Das Spielezimmer enthält Spiele aus 4 unterschiedlichen Bereichen: Gesellschafts- und Konstruktionsspiele (rote Signatur), Spiele zum Konstruieren und Experimentieren (blau), Figuren- Spiele (schwarz) und Bewegungs-Spiele (grün).
Bisher helfen donnerstags (1./2.) und freitags (1.- 4. Stunde) Eltern im Spielezimmer. Sie geben die Spiele aus, betreuen die Kinder beim Spielen und kontrollieren gemeinsam mit den Kindern bei der Rückgabe, ob die Spiele vollständig sind.
Diese Eltern sind auch neben einigen Lehrern Teil der Spielezimmer-Gruppe, die sich regelmäßig trifft um das Konzept des Spielezimmmers zu erarbeiten und weiterzuentwickeln.
Jede Klasse hat einen Spielezimmer- Ordner, in dem die Spiele beschrieben sind und der den Kindern in der Klasse bei der Auswahl eines Spieles helfen soll. Die Lehrer können sich bzw. max.13 Kinder ihrer Klasse auf dem Belegungsplan an der Tür des Spielezimmers eintragen.
Wenn eine Klasse zum ersten Mal in das Spielezimmer geht, sprechen die Eltern mit den Kindern über die Regeln des Spielezimmers, die gut sichtbar am Schrank hängen.
Das Spielezimmer sucht weiterhin interessierte Eltern, die Zeit und Lust haben, zu helfen und somit dazu beizutragen, dass das Spielezimmer öfter geöffnet werden kann. Zudem freuen wir uns auch immer über neue oder neuwertige Spiele- Spenden.
Technikraum
Als eine seltene Einrichtung an einer Grundschule finden sie an der GGS einen kindgerechten Technikraum, der mit seinen technischen Angeboten unsere naturwissenschaftlich geprägte Lernlandschaft ergänzt und bereichert. Hier können die Kinder experimentell und entdeckend verschiedenste technische Phänomene erfahren und ihnen auf den Grund gehen. Die Themenbreite reicht hier von Fahrzeugbau und Magnetismus über alternative Solar- und Wasserenergie bis hin zu einfacher Robotik. Tatkräftig unterstützt wird das Projekt Technikraum durch unseren Seniorexperten Herrn Hurtig.
Unterrichtszeiten
1. Stunde: 7.55 - 8.40 Uhr
2. Stunde: 8.40 - 9.25 Uhr
1. Pause : 9.25 - 9.55 Uhr*
3. Stunde: 9.55 - 10.40 Uhr
4. Stunde: 10.40 - 11.25 Uhr
2. Pause: 11.25 - 11.40 Uhr
5. Stunde: 11.40 - 12.25 Uhr
6. Stunde: 12.25 - 13.10 Uhr
* In der ersten Pause frühstücken die Kinder der 1. und 2. Klassen von 9.25 - 9.40 Uhr in ihren Klassenräumen während die Kinder der 3. und 4. Klassen Hofpause haben. Von 9.40 - 9.55 Uhr ist es andersherum.
ZdI - Zukunft durch Innovation
Die Bezeichnung zdi steht für Zunkunft durch Innovation im Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer, wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. An unserer Schule wird das naturwissenschaftliche, forschende und entdeckende Lernen in den Fokus gerückt, gefördert und im Rahmen des zdi-Projekts schulübergreifend mit anderen Bildungsinstitutionen Rheinbachs vernetzt. An regelmäßig stattfindenden Projekttagen und im alltäglichen Schulleben wird an der GGS institutionsübergreifend mit Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen und Kindern der Kindertagesstätten geforscht und experimentiert, werden interessante Exkursionen gemacht oder Experten aufgesucht. Die GGS entwickelte gemeinsam mit der Hauptschule Rheinbach eine dauerhafte Kooperation, in der Grundschüler in Zusammenarbeit mit Schülern der Hauptschule in regelmäßigen Projekten jahrgangsübergreifend naturwissenschaftlich lernen.
Mit dem zdi-Qualitätssiegel hat unsere Schule ein Zeichen für die Qualität der naturwissenschaftlichen, mathematischen Arbeit vor Ort erhalten.